Psychotherapie Privat

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich möchte diese Seite nutzen, Ihnen einen Überblick über Psychotherapie zu geben und was Psychotherapie Privat oder Psychotherapie mit Abrechnung der Krankenkasse bedeutet.

Preise

Zunächst ein paar Informationen zu den Preisen: In der Regel dauert eine Therapiestunde zwischen 45-70 Minuten. Die Vor – und Nachbearbeitung gehört meist nicht dazu, denn auch ein Psychologe oder Therapeut muss  manchmal für individuelle Probleme genauer recherchieren, um Ihnen besser helfen zu können. Die Preise richten sich dabei nach vielen verschiedenen Kosten und dem Ausbildungsstand. Mitten in einer Stadt ist die Therapie häufig teurer als auf dem Land. Therapien bewegen sich daher in der Regel irgendwo zwischen 50-200 Euro. Dabei ist ein höherer Preis nicht unbedingt gleichzusetzen mit höherer Qualität.

Krankenkasse oder Privat?

Eine der häufigen Fragen, die ich erhalte ist, ob die gesetzliche Krankenkasse eine Therapie bei mir bezahlt!?

Ich möchte darauf eine Gegenfrage stellen: Ist es sinnvoll für Sie, dass die gesetzliche Krankenkasse die Kosten übernimmt?

Der erste Gang, den man in der Regel nehmen muss, um eine Therapie bezahlt zu bekommen ist der Gang zu einem Arzt oder Doktor. Schon diese „Offenbarung“ kann therapeutisch negativ sein! Danach muss man sich mit seiner Krankenkasse auseinandersetzen, die nur bestimmte Therapieformen und Diagnosen bezahlt. Die „Richtlinienverfahren“ die aktuell bezahlt werden sind zum einen die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie („Psychoanalyse), EMDR innerhalb eines Richtlinienverfahrens (Posttraumatische Belastungsstörung). Die Diagnosen müssen dabei einen „Krankheitswert“ besitzen, beispielsweise Sucht, Esstörung, Depression, Zwangsstörungen und andere. Erziehungsberatung, Eheberatung, Coachings, Sexualberatungen u.a. gehören hierbei nicht dazu und werden in der Regel nicht unterstützt.

Aktenkundig, Krankheit, Stempel?

Nun ist man aktenkundig geführt mit einem psychologischen Problem oder einer psychologischen Erkrankung. Dies kann später zu großen Problemen führen, möchte man eine Lebensversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Auch bei der zukünftigen Arbeitssuche sind große ,,Krankheitsphasen“ oft ein Dorn im Auge eines Arbeitgebers und werden häufig genauer betrachtet. Von einem aufgedrückten Stempel und Datenklau sprechen wir da noch nicht mal.

In unserer Region Kreis Limburg-Weilburg wartet man in der Regel Monate auf einen Therapieplatz, wobei es einem während der Wartezeit immer schlechter gehen kann!

Der Teufelskreis ist komplett. Kein Therapieplatz, Krank, Wartezeit, weniger Geld…

Ihr Wohlergehen!

Mein Rat ist daher: Gehen sie ihr Problem an, auch wenn sie die Therapie aus eigener Tasche bezahlen müssen. Der Weg, die Therapie selbst zu bezahlen kann die Motivation und auch Wirksamkeit erhöhen. Außerdem können bereits wenige Stunden, vielleicht sogar nur eine, wichtige Ankerpunkte bieten, Informationen oder Hinweise wie Sie Selbst Ihr Problem angehen können, obwohl Sie es vorher vielleicht für unmöglich gehalten haben.

Ich bin ein Freier Psychologe und die gesetzlichen Krankenkassen bezahlt eine Therapie bei mir nicht. Jedoch können Sie versuchen die Kosten von der Steuer abzusetzen sollte Ihr Problem berufliche Gründe haben.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen etwas besseren Einblick in das Thema verschaffen.

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